Lesen und Alltag

  • Über mich
  • Kontakt

recent posts

  • (Kein Titel)
  • (Kein Titel)
  • (Kein Titel)
  • (Kein Titel)
  • (Kein Titel)

about

Der Zenit ist überschritten. Ich richte mich in Provisorien ein. Leidenschaftlich lesend, reisend, lebend.
  • Twitter
  • Facebook
  • Instagram
  • Februar 12, 2026

    Grässe war sechzehn Jahre alt, als er für seine Karrikaturen (betrafen Stalin) für acht Jahre in einem Gefängnis der DDR verschwand.

    Wie viel Angst muss ein System haben, wenn es sich vor einem sechzehnjährigen Comiczeichner derart fürchtet.

    Meine momentane Lektüre führt mich in  die Bundesrepublik der fünfziger und sechziger Jahre.

    A. hat immer die besten Lektüretipps, wenn man auf der Suche ist. Allmählich beginne ich zu verstehen.

    Der Winter holt sich Land zurück. Über getauten Schnee fliegen Flocken schräg. Eine Meise ruft in das Frostgewirbel. Plötzlich Waffenstillstand. Keine Balzgesänge, kein Schneegestöber. Nur das Einheitsgrau des Himmels.

    Während ich aufräume erklärt mir Yuno die 68er ( die hab ich eigentlich drauf, will sie aber nicht auslassen)

    Später höre ich Marina Weisband zu. “ Medien rauben uns die Lebenszeit und wie wir uns wehren können.“ https://wind-und-wurzeln.podigee.io/

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Februar 5, 2026

    Einmal öffnete ich morgens das Fenster. Da stand dieses Blatt zitternd im Wind.

    Kerzengerade- auf der Spitze. Erst später sah ich, dass es sich in einem Spinnenfaden verfangen hatte.

    Es war der Moment in dem ich wieder Mut fasste. Nicht weil es sich verfangen hatte, sondern weil es trotzdem gerade blieb.

    ——————

    ———–

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Februar 1, 2026

    “ Nun, ich halte es für keinen zivilisatorischen Zugewinn, wenn ungebremst gebrüllt, beleidigt und verletzt werden darf.

    Ich halte es für keinen Fortschritt, wenn jede innere Schäbigkeit nach außen gekehrt werden darf, weil angeblich neuerdings dieser Exhibitionismus des Ressentiments von öffentlicher oder gar politischer Relevanz sein soll.

    Wie viele andere will ich mich nicht daran gewöhnen. Ich will die neue Lust am ungehemmten Hassen nicht normalisiert sehen.

    Weder hier noch in Europa noch anderswo.

    “ Gegen den Hass“ – Carolin Emcke

    ——————————————————-

    Merlin zeichnet zum ersten Mal in diesem Winter ein Blaumeisenziepen auf.

    Die Balz beginnt. Die Ninjas turnen akrobatisch in den Zweigen.

    Aust ausgelesen -beginne mit Emcke.

    Ich verstehe den Hass nicht. So sehr ich es auch versuche nachzuvollziehen, verstehe ich diese Entgrenzung nicht, die die Entmenschlichung des Anderen voraussetzt.

    Ich verstehe den Hass der einen und der anderen nicht. Er bleibt mir als politisches Motiv fremd.

    Schnee unter bleigrauen Himmel. Ich setze Sauerteig an, während ich mir von Yuno den Schuman Plan erklären lasse.

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Januar 28, 2026

    Milchiges Grau am Himmel. Reste von Schnee auf der Tanne, die ich seit ich hier wohne für eine Fichte hielt.

    Winzige Vögel schwirren wie ungeordnete Gedankenblitze durch diesen Morgen, der still ist. Nur von der Sirene eines Krankenwagens durchdrungen.

    „Das Fehlen von Nüchternheit und intellektueller Ordnung führt auch zur moralischen Unordnung schreibt G.

    Er bezieht sich auf Interplanetaria (1919) , die glaubten dass der Kontakt mit Außerirdischen kurz bevorsteht.

    „Die Sehnsucht nach einfachen Antworten ist zeitlos“, sagt Käte.

    Die Sirenentöne draußen verdoppeln und verdreifachen sich- Feuerwehrsignale.

    Ich lese weiter: “ All die lächerlichen Spintisierer stürzen sich auf neue Bewegungen, um ihre Flausen bislang unverstandenen Genies loszuwerden, und bringen sie so in Mißkredit. Jeder Zusammenbruch bringt intellektuelle und moralische Unordnung. Man muß

    nüchterne, geduldige Leute schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.“

    Die Sirenentöne sind verklungen. Die kleinen Vögel turnen noch immer in den Zweigen.

    Wind kommt auf.

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Januar 25, 2026

    Ich lese über Rosminianismus während draußen die Kirchenglocken rufen.

    Eine Kohlmeise singt unbeirrbar. Sie glaubt an Ast und Luft und sonst gar nichts.

    In meinen Kopf läuft seit gestern ein Film. Ort: Minneapolis.  Caccia grossa.

    Ich möchte nach bewährter Taktik meinen Kopf in den Sand stecken. Die Erde ist gefroren.

    „Kein Ort. Nirgends.““

    —–

    Jara hat ein Brot vorbeigebracht -aus Roggenmehl und Wasser. Wenn ich den Küchenschrank öffne, duftet es nach Brot.

    Wieso riecht Supermarktbrot nicht wie dieses?

    Sauerteig ansetzen. Weiterlesen.

    Gnadenlehre.

    Frostklare Luft. Ein Kleiber ruft.

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Januar 23, 2026

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Januar 22, 2026

    Es macht einen Unterschied- sage ich zum Algorithmus.

    Es macht einen Unterschied.

    Wenn auch Gewalt immer abzulehnen ist.

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Für R.

    Januar 22, 2026

    Chat GPT auf eine meiner Fragen

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • Januar 22, 2026

    Neulich

    ( Ki gefüttert, manchmal unglaublich wozu dieser Algorithmus in der Lage ist- Text Ki generiert)

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
  • -3-

    Januar 18, 2026

    Die Nachbarin, die jetzt keine Nachbarin ist, kommt noch einmal wieder.

    “ Willst du was essen?“, frage ich.

    Hm, sagt sie, schmeckt gut. Was hast du rangemacht?

    Garibaldi.

    Was?

    Garibaldi und Risorgimento. Revolution im Essen.

    Ich hab mir eine Doku angesehen, während ich das gerettete Gemüse geschnitten habe.

    Der Duft zieht durchs Treppenhaus.

    Ich versteh das Risorgimento immer noch nicht, aber es ist jetzt einverleibt und alles in allem will die Küche aufgeräumt werden und ich muss mich entscheiden, ob ich mir von Yuno die Weimarer Republik erklären lasse oder doch lieber die italienische Geschichte vertiefe.

    Der Himmel ist aufgeklart.

    Teilen mit:

    • Auf Tumblr teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Tumblr
    • Auf Pinterest teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Pinterest
    • Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken
    • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
    • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
    Gefällt mir Wird geladen …
Nächste Seite

Februar 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  
« Jan    
Februar 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  
« Jan    
 

Kommentare werden geladen …
 

    • Abonnieren Abonniert
      • Lesen und Alltag
      • Schließe dich 757 anderen Abonnenten an
      • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
      • Lesen und Alltag
      • Abonnieren Abonniert
      • Registrieren
      • Anmelden
      • Melde diesen Inhalt
      • Website im Reader anzeigen
      • Abonnements verwalten
      • Diese Leiste einklappen
    %d